Oberhausener Kanu-Verein von 1928 e.V.
Sonderseite zur Pandemielage
Für einen schnelleren Überblick haben wir alle Einschränkungen und Änderungen auf einer Sonderseite zur aktuellen Pandemielage zusammengefasst.

Kanusport im ♡ des Ruhrgebiets


Unser Sport

Jugend

Neugierig?

Aktuelles

Der Oberhausener Kanu-Verein von 1928 e.V.

92 Jahre Vereinshistorie
Über 140 Mitglieder
viele Engagierte

Der OKV wurde im Jahr 1928 in einer kleinen Gaststätte in Oberhausen gegründet. Damit sind wir auch einer der ältesten Kanu-Vereine in Oberhausen.

Der Kanu-Wandersport ist sehr...

... naturnah

Beim ersten Gedanken an das Ruhrgebiet denkt man sofort an Kohle und Stahl. Doch vom Wasser aus zeigt sich unser Revier von der grünen Seite.

... entschleunigend

Im Zeitalter der Mobilität und der dauerhaften Erreichbarkeit ist es immer wichtiger Zeit für sich selbst zu finden und die inneren Akkus am Starkstrom aufzuladen. Auf dem Wasser hat man die beste Gelegenheit dazu.

... bunt

Die Vielfalt des Kanusports ist riesig. Egal ob alt oder jung, Anfänger oder Fortgeschrittener. Jeder ist herzlichst willkommen.

... gemeinschaftlich

Was bringen einem die besten Erlebnisse, wenn man diese alleine erlebt und mit keinem teilen kann?

Beim Oberhausener Kanu-Verein treffen sich aus diesem Grund viele Vereinsmitglieder um gemeinsam paddeln zu gehen und besondere Momente zu erleben.

Der Kanu-Wildwassersport ist sehr...

... actionreich

Hohe Wellen, Stromschnellen oder befahrbare Wehre: Für jeden ist das passende dabei, ob Abenteuersuchender oder Adrenalinsüchtiger.

... nass

Egal ob auf dem Wasser oder in der Welle. Gerade im Wildwasser bleibt man nicht trocken. Schwimmen nicht ausgeschlossen.

... vertrauensvoll

Nur gemeinsam wird man das Ziel erreichen. Dafür muss man sich auf andere verlassen und sich gleichzeitig um andere kümmern.

... sicher

Von den richtigen Paddeltechniken, übers Wasserlesen, bis hin zum Retten und Bergen. Diese Aktivitäten werden gelernt und regelmäßig aufgefrischt.

Kanusport zum Feierabend ...

... der optimale Start

Nach dem Feierabend das Boot schnappen und eine Runde auf dem Hausgewässer drehen. Der optimale Start in den Feierabend.

... zentral gelegen

Wir liegen mittig in Oberhausen. Das sorgt für kurze Wege und zu einem schnelleren Start.

... einfach losfahren

Kein Gedanken über das Shuttlen machen müssen, beziehungsweise lange Wege einplanen. Einfach das Boot nehmen und direkt vor der Tür auf den Rhein-Herne-Kanal legen. Und auf geht's!

...Power Off!

Es ist wie ein Schalter: gerade auf Wasser und die Last des ganzen Tages fällt ab. Blick nach vorne und einfach abschalten!

Kanusport als Familie ...

... jeder kann dabei sein

Egal ob Mutter, Vater, Sohn, Tochter, Oma und Opa, der Kanusport ist für jeden etwas. Und die Liste muss hier definitiv noch nicht Ende sein.

... gemeinsam Zeit verbringen

Im Alltag sieht man sich häufig nur noch auf dem Sprung. Der Kanusport bringt die Familie zusammen und das häufig in entspannter Atmosphäre.

... für jeden was dabei

Währen die Einen lieber die Natur genießen und gemächlich voranpaddeln, können die anderen sich zwischenzeitlich auch gerne Mal auspowern. Und für ein gemeinsames Schwätzchen wird sich immer die Zeit finden.

... die andere Art des Urlaubes

Gemeinsam in die Großstadt oder zum Bauernhof fahren, den Plan kennen viele. Aber warum nicht mal gemeinschaftlich zur Weser? Abwechslung ist garantiert und vom Wasser aus haben die Städte ihren ganz persönlichen Charm.

Auszeichnung: Aktiv für Familien

Der Deutsche Kanu-Verband zeichnet uns als „Aktiv für Familien“ aus. Mit dieser Auszeichnung unterstreicht der DKV das offene und familienfreundliche Angebot und ehrt die Arbeit des Oberhausener Kanu-Verein und das Engagement aller aktiven Mitglieder. Dafür sagen wir Danke!

Für die Vergabe der Auszeichnung hat der Deutsche Kanu-Verband den Verein in Hinblick auf 5 Schwerpunkten untersucht: Strukturelle Voraussetzung, Familienspezifischen Angebot, Engagement und Betreuung, Ehrenamt sowie Mitarbeiterbildung und Öffentlichkeitsarbeit.

Jugend

In unserer Jugend wird der Spaß am Paddelsport, aber auch eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung sehr hoch gewichtet. Neben vielen Aktivitäten auf, im und am Wasser, geht die Jugend auch Klettern, Trampolin springen oder haben die eine oder andere außergewöhnliche Idee. Warum nicht?

Ein Beispiel: Der letzte Trainingstag bei Schneewetter, wurde erstmal zum booteln (Rodeln mit dem Boot) genutzt.

Elternfreie-Zeit oder doch lieber Familienfest?

Unsere Aktionen sind sehr vielfältig. Auf der einen Seite wollen wir den Kindern und Jugendlichen eine Gemeinschaft bieten, in welcher sie auch mal "Elternfreie Zeit" genießen können, aber auf der anderen Seite darf es gerne auch etwas familiär werden.

Doch nur weil die Eltern nicht immer dabei sind, wird die Zeit nicht allein verbracht. Verein bedeutet Gemeinschaft, das beinhaltet Vertrauen, Respekt und gegenseitige Hilfe.

Jugendlicher sein, heißt...

...maximal 26 Jahre jung sein. Damit richten wir uns an die Altersstruktur der Sportjugend NRW.

Jugendwart, Übungsleiter, Gruppenhelfer, Jugendsprecher...

Wer soll denn da noch durchblicken?

Jugendwart | Die Organisatoren
Unsere Jugend ist eigenständig strukturiert und wird von den beiden Jugendwarten organisiert und verwaltet. Sie sind die Ansprechpartner in Sachen Jugendarbeit im Verein.

Übungsleiter | Die Engagierten
Die Übungsleiter sind unsere Allrounder, deren Schwerpunkt auf der Durchführung des allgemeinen Trainingsbetriebes liegt. Unter deren Anleitung lernen unsere Kinder und Jugendlichen das Paddeln auf dem Rhein-Herne-Kanal und auf anderen Gewässern.

Gruppenhelfer | Die Interessierten
Wenn Jugendliche Interesse am Trainingsbetrieb haben, dann versuchen wir diese mit einzubinden. Zudem bieten wir die Möglichkeit zum Besuchen einer Sporthelfer-Ausbildung (ehemalig Gruppenhelfer) an, in welcher das theoretische Grundwissen, aber auch einige praktische Tipps für den allgemeinen Trainingsbetrieb vermittelt wird.

Jugendsprecher | Die Zuhörenden
Last but not least, gibt es in der Jugend noch das Amt der Jugendsprecher. Unsere 4 Jugendsprecher bilden zusammen mit den Jugendwarten den Jugendvorstand. Die Jugendsprecher sind Ansprechpartner für kleinere Probleme, und werden genauso wie die Jugendwarte von der Jugend gewählt.

Wie es allerdings im Ehrenamt üblich ist, verlaufen die Grenzen der Aufgaben fließend und das Eine schließt das Andere nicht aus.

KIK-Zertifiziert

Seit Dezember 2018 sind wird sogar von der KanuJugend des Kanu-Verband NRW mit dem KIK-Zertifikat als kinderfreundlich ausgezeichnet. KIK steht für Kids im Kanu.

Mit dem KIK-Zertifikat werden Vereine ausgezeichnet, die in ihrer Kinder- und Jugendarbeit einen vom Verband erwarteten Mindeststandard haben. Dazu gehören neben den existierenden Jugendstrukturen, wie eine vorhandene Jugendordnung oder einen Jugendvorstand, ein großes Angebot für die großen und kleinen Kanuten. Dieses besteht einmal aus der sportlichen Ausbildung, aber auch aus alternativen außersportlichen Angeboten. Aber nicht nur die Arbeit, die im Verein ausgeführt wird, sondern auch die existierenden gültigen Lizenzen aller Übungsleiter und Jugendleiter werden dabei überprüft. Die Gültigkeitsdauer der Auszeichnung beträgt 4 Jahre.

Wir sind profiliert!

Ende September 2017 haben sich einige Jugendwarte und Übungsleiter von uns zusammengesetzt und sich mit der Kinder- und Jugendarbeit des Vereins auseinandergesetzt. Dieses wurde von der Geschäftsstelle des Kanu-Verbandes NRW begleitet und mit Materialien der Sportjugend NRW erarbeitet. Dabei wurden nicht nur die eigenen Strukturen und das Angebot betrachtet, sondern auch welche Stärken und Schwächen der Verein hat. Seitdem wird gemeinsam an diesen Themen weiter gearbeitet und ein reger Austausch mit dem Kanu-Verband NRW gepflegt. Nur wer sich selbst kritisch hinterfragt, der kann sich verbessern!


Auszeichnung: Jugendfreundlicher Verein

Von der Sportjugend Oberhausen wurden wir für unsere Kinder- und Jugendfreundliche Arbeit mit der Auszeichnung "Jugendfreundlicher Verein" ausgezeichnet. Neben den strukturellen Gegebenheiten, das stattfindende Angebot, stehen auch die gültigen Lizensierungen aller Teilnehmenden Übungsleitern, Jugenleitern und Sporthelfern im Schwerpunkt des Jugendfreundlichen Vereins. Die Auszeichnung ist 4 Jahre gültig.

Neugierig?

Dir gefällt was wir machen? Du möchtest Teil der Gemeinschaft werden, oder einfach nur den Kanusport ausprobieren?

Dann schau vorbei!

Such dir unter den folgenden »Trainingszeiten den passenden Termin aus und schnupper in unseren Sport. Wir bezeichnen es zwar als Jugendtraining, aber auch Erwachsene sind herzlichst dazu eingeladen. An diesem Tag sind unsere Übungsleiter anwesend und stehen dir mit Rat und Tat zur Verfügung.

Du bist unter 18?

Dann bring bitte beim ersten Mal ein Elternteil und eine Kopie deines Schwimmabzeichens mit. Aus Sicherheitsgründen muss dieses mindestens Bronze sein.

Du hast das Gefühl noch zu jung zu sein?

Wenn du Bronze hast, bist du es nicht. Früh übt sich.

Du hast das Gefühl zu alt zu sein?

Wirklich? Du bezeichnest dich als alt? Es ist nie zu spät zum Kanufahren.

Tasche schon gepackt?

Sportsachen, Schuhe die nass werden dürfen, eine Käppi, Sonnencreme oder Regenjacke, ein Handtuch, sowie Wechselkleidung sollten sich idealerweise darin befinden, solltest du keine Paddelkleidung haben.

Navi eingeschaltet?

Du findest uns hier: Lindnerstr. 8; 46149 Oberhausen

Noch weitere Fragen, oder dir passen die Zeiten nicht?

Dann tritt mit uns in Kontakt. Wir beißen nicht, versprochen!


Zum Kontaktformular

Training

Ob Kanufahren, Kentern üben oder die Fittness im Hallenbad oder der Sporthalle stärken. Für Jeden ist etwas dabei. Und immer gilt: Keine Musterung, kein Leistungsdruck sondern Spaß, bitte! Im Sommer sind wir lieber auf dem Wasser unterwegs, aus diesem Grund finden einige Alternativangebote nur im Winter statt. Unsere aktuellen Zeiten sind:

Jugend

Montags und mittwochs von 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr. Kein Training in den Ferien.

Schwimmtraining

Samstags von 17:45 Uhr bis 19:00 Uhr im Hallenbad Sterkrade. Nur während der Wintersaison.

Hallensport

Dienstags von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr in der Turnhalle Bertha-von-Suttner Gymnasium (Eingang Goethestr.).
 

Kentertraining

Treffen ist samstags um 10:15 Uhr am Vereinsheim. Ende ist gegen 13:30 Uhr. Nur während der Wintersaison.
 

Wanderfahrertreffen

Unsere Wanderfahrer treffen sich nach Absprache, dieses ist häufig freitags ab 16:00 Uhr.

Auszeichnung Aktiver Kanu-Verein

Für unsere Angebot sind wir mit der Auszeichnung "Aktiver Kanu-Verein" vom Deutschen Kanu-Verband ausgezeichnet worden. Mit der Auszeichnung bestätigt der DKV, dass der Verein ein Kinder- und Jgendanteil von mindestens 15% hat, die Bereitschaft zeigt, neue Mitglieder aufzunehmen und mindestens eine Aktivität pro Woche anbietet.

Mitgliedsbeiträge

Die einen bezeichnen es als Geld, die anderen als Kronen oder Almosen. Für uns ist es die Möglichkeit euch etwas zu bieten. Dies beinhaltet ein regelmäßiges Training, Bootsmaterial und Schwimwesten zum Ausleihen, ein großes Fahrten und Veranstaltungsangebot und nicht zu vergessen einen wunderschönen Ort um sich mit anderen zu treffen.

Unsere Beiträge ab Juli 2009:

MonatHalbjahrJahr
Erwachsener10,00 Euro60,00 Euro120,00 Euro
Partner5,50 Euro33,00 Euro66,00 Euro
6-14 Jahre4,00 Euro24,00 Euro48,00 Euro
15-18 Jahre6,00 Euro36,00 Euro72,00 Euro
Bootsplatz2,00 Euro12,00 Euro24,00 Euro

Die Aufnahmegebühr beträgt 20 Euro.

Der »Aufnahmeantrag kann alternativ auch im Verein abgeholt werden.

Ansprechpartner

Personen aus dem Vorstand:



Birgit
Bieber

Vorsitzende
 

Christof
Ostwald

2. Vorsitzender
 

Andreas
Geßner

Geschäftsführer
 

Kyra
Bieber

Kassenwartin
 

Ralf
Kleckers

Wanderwart
 

Dirk
Schaefer

Sportwart und Übungsleiter

Tim
Stromenger

Jugendwart und Übungsleiter

Yannick
Jung

Stellv. Jugendwart
 

Marcel
Bieber

Technischer Leiter und Übungsleiter

Marion
Aukam

Frauenwartin
 

Mark
Panek

Pressewart und Übungsleiter

und weitere wichtige Amtsinhaber:



Monika
Janzen

Bootshauswartin
 

Max
Faets

Übungsleiter
 

Kalli
Wiesenmüller

Gruppenhelfer und Jugendsprecher

Thies
Seipenbusch

Jugendsprecher
 

Carol-Ann
Dobmann

Jugendsprecherin
 

Carolin
Albrecht

Jugendsprecherin
 

Kontakt

Mit Hilfe des Kontaktformulares hast du die Möglichkeit, uns schnell und unkompliziert zu erreichen.
Meine Kontaktdaten

Mein Thema / Ansprechpartner
Meine Nachricht

Sicherheitsabfrage und Erklärung

* Pflichtfelder


Aktuelles

Was gibt es neues?

Unsere Informationen verschicken wir mittlerweie auch als E-Mail Newsletter an unsere Vereinsmitglieder. Bei Interesse bitte mit dem Vorstand in Kontakt treten.

Neue Wanderfahrerzeiten speziell für Ungeübte

19.07.2020 - Mark
Dienstags und Freitags ab 16:30 Uhr dreißig bietet Birgit eine Trainingsrunde für Ungeübte an. Mit Tipps und Triks rund um den Kanusport. Wer dazu stoßen möchte und Zeit hat, ist herzlichst Willkommen.

Sonderseite Pandemie

18.05.2020 - Mark
Alle aktuellen Änderungen innerhalb des Vereins die durch die aktuelle Pandemie auftauchen, sind auf unserer Sonderseite aufgeführt. Dort sind auch die aktuellen Bedingungen für die unterschiedlichen Trainingsarten gelistet.

Termine

Folgende bevorstehende Veranstaltungen sind von uns geplant.

Für weitere Informationen bitte auf die entsprechende Veranstaltung klicken.

Aktivitäten

Wer etwas erlebt hat, der hat auch etwas zu berichten.

Urlaub - wir kommen!

04.07.2020
Auch die ersten Urlaubsvorbereitungen werden getroffen. Zu diesem Zweck treffen sich einige Kanuten auf der Wildwasserstrecke in Hohenlimburg.
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Strahlende Gesichter - Endlich geht es wieder los!

20.05.2020
Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes abgeschlossen.

Ab sofort sind alle Jugendgruppen wieder im Trainingsbetrieb angekommen. Zwar hat sich das Programm wegen den Auflagen stark verändert, aber endlich wieder Paddeln. Die Gesichter der Teilnehmer zeigen die Erleichterung.
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Ein herzliches Ahoi vom Onkel Gerd! - Teil 5 -

01.05.2020
...und gleichzeitig auch das Ende

oder: wer schreibt, bleibt

Es geht jetzt wieder ziemlich direkt rein in den Biesbosch. Zunächst einmal in den Hafen Vissershang, der eine gute Basis für eine Tagestour darstellt. Je nach Verkehrslage ist man vom OKV in gut zwei Stunden dort. Der Kilometerzähler im Wagen zeigt dann gut 190 Kilometer mehr an. Wir melden uns bei einem der Hafenmeister – vorher hatte ich angerufen und gefragt, ob wir unser Boot dort für zwei oder drei Tage an Lande »weiterlesen
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Ein herzliches Ahoi vom Onkel Gerd! - Teil 4 -

25.04.2020
oder: wer schreibt, bleibt

Wir bewegen uns jetzt von der Ansiedlung Dwarsgracht gute 170 Kilometer südwestlich in den Biesbosch. Als Fortbewegungsmittel ist hier das Auto sehr hilfreich. Alex und ich waren zweimal im Biesbosch paddeln, übernachtet haben wir beim ersten Mal in Geertruidenberg, unser Boot – wie ihr wisst ein Klepper-Zweier – lagerte, wenn er nicht gerade mit uns auf dem Wasser unterwegs war, im Hafen der Watersportvereniging Gertruidenberg.
Beim zweiten Mal hatten wir »weiterlesen
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Ein herzliches Ahoi vom Onkel Gerd! - Teil 3 -

16.04.2020
oder: wer schreibt, bleibt

Wir bleiben in der Gegend, wechseln aber den Übernachtungsort. Es geht jetzt nach Dwarsgracht, eine kleine Gemeinde mit etwas mehr oder etwas weniger als 150 Einwohnern, ein paar Grachten mit kleinen Brücken darüber, alles recht ruhig und beschaulich. Die Post kommt mit dem Boot und überhaupt ist das Boot hier das Fortbewegungsmittel der Wahl. Wir, Alex und ich, haben hier zweimal in einem kleinen Appartement direkt am Wasser übernachtet. Der Weg dorthin geht zu Fuß über eine kleine Zugbrücke, das Auto bleibt auf dem Parkplatz gut 200 Meter vom Haus entfernt. Es hat etwas ganz Besonderes, am Haus keine Geräusche von Autos zu hören und die nächste Straße recht weit entfernt zu wissen. Dwarsgracht ist die ideale Basis für ein paar Tage entspanntes und höchst abwechslungsreiches Paddeln.

Ein typischer Ausflug sieht dann so aus:
Wir lassen unser Boot zu Wasser, nehmen gemütlich Platz und paddeln ein paar Meter in Richtung Dorf, wo wir beim Gasthof de Otterskooj rechts in die Dwarsgracht abbiegen. Beim Anblick der vielen schönen Häuser, die unsere Strecke zu beiden Seiten säumen, lacht das Herz im Leib. Gepflegte Gärten, Weidenbäume, deren Zweige bis fast in das Wasser wachsen, Rhododendronsträucher, aber auch andere uns gänzlich unbekannte Gewächse und ab und an ein Reiher oder ein Entenpärchen. Oder der Briefträger mit einem kleinen Motorbötchen. Die vielen Klappbrücken nicht zu vergessen. Wir überqueren die Cornelisgracht, die uns links nach Giethoorn führen würde und weiter geht es mehr oder weniger geradeaus. Bäume, Bauernhöfe, kleine Wohnhäuser, dann lässt die Bebauung nach. Rechts und links gehen kleine Stichkanäle ab, da heißt es aufpassen. Schließlich biegen wir irgendwann scharf nach links ab, und sehen dann schon die Beulakerwijde, der größte See dort in der Gegend. Von der Walengracht, die etwa 300 Meter zu unserer rechten Hand dort einmündet, leiten zwei Reihen Fahrwasserbetonnung über den See. Wir nehmen die rechte Reihe und bewegen uns am Tonnenstrich entlang in Richtung Ronduite. Es handelt sich hierbei um eine schmale Landzunge zwischen der Beulakerwijde und der Belterwijde. Wir paddeln mittendurch, lassen die Belterwijde links liegen und sind jetzt in der Arembergergracht. Hier ist es erst einmal recht ländlich, bis dann links die Kleine Belterwijde in den Blick kommt. Dort liegen Segelboote und Motorboote, jedoch in überschaubarer Anzahl. Wir sind jetzt in der Gemeinde Belt-Schutslot angekommen und haben die Wahl, entweder der ausgeschilderten Rundfahrt zu folgen oder nach Lust und Laune uns selbst eine Tour auszusuchen. Wie haben beides gemacht und alles hat seinen speziellen Reiz. Hier ist jedoch, wenn man auf eigene Faust fährt, eine gute Karte unerlässlich, es sei denn, man paddelt so lange, bis man einen Wegweiser der Kanuroute gesichtet hat. Es gibt dort viele Abzweigungen, die sich als Sackgasse erweisen und oft ist rechts und links nur meterhohes Reet zu sehen – notfalls kann man sich aber per GPS orientieren. Man könnte dieses Revier auch als einen Irrgarten bezeichnen. Ohne GPS ist es sicherlich abenteuerlicher. Am besten ist es, auch für die, die dies gerade jetzt hier lesen, sich das Gebiet einmal mit Google Earth anzuschauen. Auf einen schmalen und kurvenreichen Kanal folgt oft eine etwas größere Wasserfläche: es gilt dann, die passende Richtung einzuschlagen und eine der vielen Ausfahrten zu finden. Um ein leckeres Stück Kuchen zu essen, legt man am besten im kleinen Restaurant „Het Otterswold“ an, gelegen an der Gracht mit Namen Schutsloot, die die Schutslooterwijde mit der kleinen Belterwijde verbindet. Dieser Ort ist etwas lebhafter als Dwarsgracht, aber nicht auf eine unangenehme Weise. Eine unserer Touren führte uns durch die Cornelisgracht nördlich an Giethoorn vorbei in die Bovenwijde. Die Niederländer preisen den Ort Giethoorn gerne als „das Venedig des Nordens“ an. Ich erwähne hier nur kurz, dass deshalb dieser Ort von mehr als einer Million Touristen pro Jahr besucht wird. Entsprechend ist dort fast immer mit viel Betrieb am und auf dem Wasser zu rechnen. Wir sind folglich mit einem kräftigen Paddelschlag zügig aus der Dorpsgracht heraus und flott in die Boven Wijde hineingefahren. Von dort dann mit dem Fernglas die nordöstliche Ausfahrt gesucht und dann in einem großen Schlenker durch das Molengat in die Thijssengracht gepaddelt. Anschließend wieder zurück nach Dwarsgracht. Es gibt unterwegs immer wieder einmal die Gelegenheit auszusteigen, um sich die Beine zu vertreten oder eine Brotzeit einzulegen.

Bei den großen Wasserflächen haben wir immer wieder erlebt, wie schwer es ist, die richtige Ausfahrt zu finden. Hilfreich ist es dann, wenn ein Orientierungspunkt wie zum Beispiel ein Haus angesteuert werden kann. Ist eine solche Landmarke nicht vorhanden, kann hier mit großem Nutzen ein Kompass eingesetzt werden.

Auch können, je nach Wind, auf den großen Wasserflächen die Wellen recht unangenehm werden, insbesondere, wenn sie parallel zum Boot kommen. Das ist dann jedes Mal eine ordentliche Schaukelei. Die Wellen dort sind, weil ja die Wassertiefe oft nur einen oder anderthalb Meter beträgt, von einer sichtbar anderen Beschaffenheit als auf unserem Hausgewässer, dem RHK.

Wir sind einmal recht früh von Dwarsgracht losgepaddelt, es war noch reichlich Frühnebel über dem Wasser. Weil wir den Weg aber gut kannten, kamen wir zurecht. Über die Beulakerwijde sind wir dann von einer roten Markierungstonne zur anderen gepaddelt, bis der aufkommende Wind den Nebel weggeblasen hatte, dabei aber stets die Ohren gespitzt, ob nicht ein Motorboot zu hören ist.

Nach den Touren haben wir uns dann immer frisch und ausgehfertig gemacht und sind entweder in Blokzijl am idyllischen Hafen eingekehrt oder nach Stenwijk gefahren, wo es rund um den schönen Marktplatz ordentliche Gastronomie in guter Auswahl gibt.

Die Niederländer haben wir als ausnehmend nett, charmant und hilfsbereit erlebt, was nicht zuletzt auch daran liegen mag, dass ich ein wenig Niederländisch spreche. Die Niederländer honorieren dies mit gesteigerter Nettigkeit. Zum besseren gegenseitigen Verständnis kann man dann ja immer noch zur englischen Sprache wechseln, zu guter Letzt hört man dann auch schon einmal von seinem Gegenüber die deutsche Sprache. Ich finde, es macht auch einfach einen besseren Eindruck, zumindest als Einstieg in ein Gespräch ein paar Brocken Niederländisch parat zu haben.

Zum Schluss hier noch einmal ein paar Worte zum Revier. Es gibt reichlich abwechslungsreiche Touren dort, kleinere und größere Wasserflächen, Natur pur. Wer die Gelegenheit hat, sollte die Reise dorthin nicht an Wochenenden oder Feiertagen mit Brückentagen unternehmen. Es ist dann nahezu jeder, der ein Boot dort liegen hat, auf dem Wasser. Wir waren immer an Werktagen dort, haben Giethoorn recht weiträumig umfahren und waren begeistert. Übernachtet haben wir in Belt-Schutsloot in einer kleiner Pension mit Küchen- und Wohnzimmernutzung, zweimal in Dwarsgracht im Logement Boer Claas, ich selbst war oft mit dem Zelt im Camping Muggenbeet. In Belt-Schutsloot gibt es ebenfalls Zeltmöglichkeiten.

Wenn demnächst im OKV wieder Versammlungen im Vereinsheim stattfinden, stelle ich die Touren auf Wunsch gerne bei einem ausführlichen Infoabend vor und bringe dann auch reichlich Kartenmaterial mit.

Wenn es klappt, hat Mark noch einen Link parat. Alex hat die Touren in den beschriebenen Gebieten aufgezeichnet, es kann nach Google Earth kopiert werden und dort betrachtet werden. Vielleicht seht ihr uns dann ja auch, es handelt sich um einen blauen Klepper-Zweier, vom Satelliten aus sicher gut zu erkennen.

Für heute ist an dieser Stelle erst einmal Schluss, ich arbeite jetzt an Teil vier, es ist dann endlich der Biesbosch an der Reihe.

Bis dahin
Ahoi!

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